B-23
WORK
Composer
Otto, Georg
Deutsches Magnificat
Instrumentation
Coro 1: S (3), A (1), vl (3)
Coro 2: T (1), cnto muto (3)
Coro 3: T (1), trb (3)
Coro 2: T (1), cnto muto (3)
Coro 3: T (1), trb (3)
Catalogue / Bibliography›
Bibliography
GOTTWALD, Clytus, Die Handschriften der Gesamthochschulbibliothek Kassel Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel. band 6. Wiesbaden: Harrassowitz Verlag, 1997
Organology›
Leipzig - Bassano 1559
Leipzig - Salbrun 1561
Leipzig - Salbrun 1561
Notes›
1r Dieß Concert soll Uffdrey Chor
der Erst mit vocibus vivis,
der Ander mit drey stillen Zinken,
der dritte mit drey Posaunen
Und bey jedem Chor ein stimme wie notirt
Auch pro capella drey discant geygen ins Comple(t)
wenn mit 8 oder I2 gehet gemacht werden.
In primis Hans Organist Uffder orgell,
drey discant geigen,
Augustin Kramer bey Traubel
Hamburger bey Hartman
Friedrich Kegel bey Faber.
Below each part a name and instrumen/voice is written:
Coro 1:
Johann Christoffel Draubell. D[iscant]
Michael Hartman D[iscant]
Helmrich Faber D[iskant]
Cyriach Kempf D[iskant]
Coro 2:
Michel Springkle Still Zinke
Moritz Krause Still Zinke
Georg Graeman Still Zinke
Martin Tzsestzski Tenorist
Coro 3:
Christoff Kegel T[enorist]
Jacob Roth Posaun
Nicolaus Hagenburch Posaun
Balthasar Radaw Posaun
Gottwald, p. 144:
Wie ZULAU(69) anmerkt, fließen die Quellen, was den Kapellstand angeht, in den Jahren 1605-1612 spärlich. Im großen und ganzen entspricht jedoch der hier ablesbare Personalstand jenem von 1610, denZULAUF S.72 mitteilt.
Es fehlt dort bereit sChristoph Draubel,Hofschüler und Italien-Stipendiat, der mit seinen Klassenkameraden Michael Hartmann und Helmrich Faber1611darum gebeten hat, sich ganz der Musik widmen zu dürfen, während Michael Hartmann, der spätere Hofkapellmeister, als Instrumentistenjunge erscheint. Im vorliegenden Verzeichnis findet sich aber noch Jacob Roth, der in allen anderen Quellen Jacomo Rosso genannt wird und von dem ZULAUF annahm, er sei schon 1604 ausgeschieden. Bei dem Hamburger handelt es sich um den aus Hamburg stammenden Instrumentistenjunge Johann Meier,
der in der Obhut von Jacomo Rosso stand und 1610 als Violist genannt wird (ZULAUF, 67). Georg Graeman ist identisch mit Georg Graumann, während sich hinter dem
Organisten Hans der bewährte Johann von Ende verbirgt. Schwankend ist die Schreibweise des Namen Tzsetzski. ZULAUF operiert mit den Fassungen Tzeschki und Telschki.
der Erst mit vocibus vivis,
der Ander mit drey stillen Zinken,
der dritte mit drey Posaunen
Und bey jedem Chor ein stimme wie notirt
Auch pro capella drey discant geygen ins Comple(t)
wenn mit 8 oder I2 gehet gemacht werden.
In primis Hans Organist Uffder orgell,
drey discant geigen,
Augustin Kramer bey Traubel
Hamburger bey Hartman
Friedrich Kegel bey Faber.
Below each part a name and instrumen/voice is written:
Coro 1:
Johann Christoffel Draubell. D[iscant]
Michael Hartman D[iscant]
Helmrich Faber D[iskant]
Cyriach Kempf D[iskant]
Coro 2:
Michel Springkle Still Zinke
Moritz Krause Still Zinke
Georg Graeman Still Zinke
Martin Tzsestzski Tenorist
Coro 3:
Christoff Kegel T[enorist]
Jacob Roth Posaun
Nicolaus Hagenburch Posaun
Balthasar Radaw Posaun
Gottwald, p. 144:
Wie ZULAU(69) anmerkt, fließen die Quellen, was den Kapellstand angeht, in den Jahren 1605-1612 spärlich. Im großen und ganzen entspricht jedoch der hier ablesbare Personalstand jenem von 1610, denZULAUF S.72 mitteilt.
Es fehlt dort bereit sChristoph Draubel,Hofschüler und Italien-Stipendiat, der mit seinen Klassenkameraden Michael Hartmann und Helmrich Faber1611darum gebeten hat, sich ganz der Musik widmen zu dürfen, während Michael Hartmann, der spätere Hofkapellmeister, als Instrumentistenjunge erscheint. Im vorliegenden Verzeichnis findet sich aber noch Jacob Roth, der in allen anderen Quellen Jacomo Rosso genannt wird und von dem ZULAUF annahm, er sei schon 1604 ausgeschieden. Bei dem Hamburger handelt es sich um den aus Hamburg stammenden Instrumentistenjunge Johann Meier,
der in der Obhut von Jacomo Rosso stand und 1610 als Violist genannt wird (ZULAUF, 67). Georg Graeman ist identisch mit Georg Graumann, während sich hinter dem
Organisten Hans der bewährte Johann von Ende verbirgt. Schwankend ist die Schreibweise des Namen Tzsetzski. ZULAUF operiert mit den Fassungen Tzeschki und Telschki.
